islandhund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Jedem Hund kann die Fährtenarbeit gelernt werden. Grundsätzlich kann zwischen drei unterschiedlichen Suchverhalten unterschieden werden: ein exaktes, genau dem Spurverlauf nachfolgende Fährtensuche (im Hundesport erwünscht), ein ungefähres Nachsuchen der Fährte (bei Jagdhunden erwünscht) oder das Stöberverhalten als direktes zielorientiertes Suchverhalten im Gelände (Rettungshunde).

Als Methode zum Fährtenaufbau habe ich mich dazu entschieden allein auf der Suche nach dem Bodenverletzungsgeruch aufzubauen. Das bedeutet, ich legen eine Fährte ohne Futter in die Tritte zu streuen oder nachzuschleifen. Askja soll jedem Tritt meiner Fährte nur von der Witterung der Bodenverletzung, welche mein Schuhwerk hinterlässt folgen.

Dies habe ich ihr mit Nutzen der Neugier beigebracht. Eine Startfahne, ein Futternapf, ein Halsband, eine Fährtenleine und ein hungriger Hund ist alles was man für einen erfolgreichen Fährtenaufbau braucht.

Heute beginnt Askja zu winseln, wenn sie merkt, dass ich Startfahne und Fährtenleine aus dem Auto nehme. Aus der Box gelassen, kann sie den Fährtenabgang beinahe nicht erwarten und nach der Fährte erlebe ich ein zufriedenes Islandhundgesicht.

Artikel zur Fährtenarbeit mit dem Islandhund
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